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Wie sollten Führungskräfte mit Minderleistern umgehen?

Führungskräfte stehen häufig vor der Frage, wie sie mit sog. Minderleistern umgehen sollen.

Hier finden Sie fünf wirksame Schritte, um Ihre Mitarbeiter/-innen wieder auf den Leistungspfad zurückzubringen. Als Beispiel nehmen wir Herrn Müller aus dem technischen Kundendienst.

1. Unterscheiden Sie, ob der betroffene Mitarbeiter nicht will oder nicht kann.

Diese Frage ist wesentlich für die Auswahl der Maßnahmen. Im ersten Fall können Sie über die Motivation die Leistung beeinflussen. Motivieren funktioniert sehr gut über das Setzen von Zielen. Wissen Ihre Beschäftigten genau, was Sie von Ihnen bis wann in welcher Qualität erwarten?

Wenn die Fähigkeiten und Kompetenzen fehlen, fragen Sie, ob die Aufgaben im Team besser verteilt werden können und ob Trainingsmaßnahmen helfen können, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Bei Herrn Müller zum Beispiel beschweren sich Kunden regelmäßig über seine Unfreundlichkeit. Im Gespräch wirkt Ihr Mitarbeiter überrascht und betroffen, dass Kunden sich über ihn beschweren. Ihm ist nicht bewusst, wie er mit seiner forschen und unverbindlichen Art auf Kunden wirkt.

 2. Starten Sie einen aktiven Prozess (z. B. Dreimonatsprogramm), anstatt der Situation aus dem Weg zu gehen!

Der Prozess beginnt mit einem Gespräch. Nachdem Sie die Situation mit Unterstützung Ihrer Personalentwicklung analysiert haben, machen Sie Herrn Müller Ihre Erwartung nach einer Änderung seiner Leistung klar und sprechen Sie über Ihr Programm.

 3. Setzen Sie SMART-Ziele

Jeder Prozess hat ein Ende und Sie formulieren spezifische, messbare, aktionsorientierte, realistische und zeitlich begrenzte Ziele (die sog. SMART-Ziele).

In unserem Beispiel könnte ein Ziel sein, dass die Anzahl der Beschwerden messbar sinkt und die Anzahl der gelösten Fälle pro Woche steigt.

 4. Planen Sie wirksame PE-Maßnahmen

Hilfreiche Personalentwicklungsmaßnahmen könnten sein:

a) Training: Inhouse- oder Außerhaustrainings steigern sowohl die Motivation als auch die Kompetenzen Ihrer Beschäftigten.

b) Coaching: Diese besondere Form von Einzelgesprächen begleitet wirkungsvoll Ihre Trainingsmaßnahmen.

c) Schaffen Sie ein motivierendes Arbeitsumfeld: Feiern Sie auch kleine Erfolge, geben Sie regelmäßig Feedback und Ihren Beschäftigten Entscheidungsfreiräume. Stehen Sie bei Problemen zur Verfügung – authentisch und als Vorbild.

 d) Bauen Sie regelmäßige Feedbackschleifen ein: Vereinbaren Sie spätestens alle 14 Tage kurze Feedback-Gespräche, um sich gegenseitig über erreichte Zwischenziele auszutauschen. 

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Personalentwicklung kompakt speziell für Führungskräfte vom 11. - 12.09.2019 in Kassel.

 

  Literski

 

   

 

Verfasser und PIW-Trainer: Andree Literski

 

 

Aus Gründen der Lesbarkeit wird in diesem Artikel gelegentlich nur die männliche oder weibliche Form verwendet. Weibliche und männliche Personen sind damit gleichermaßen gemeint.

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