Möglichkeiten der Dienstplangestaltung
*** Live Online-Training ***
Das Arbeiten nach einem Dienstplan ist für die betroffenen Beschäftigten nicht immer leicht, weil sie ihre Freizeit nicht einseitig festlegen können und auch häufig arbeiten müssen, wenn ihre Familien und Freunde frei haben.
Aber auch als Führungsaufgabe ergeben sich beträchtliche Herausforderungen, weil die Arbeit auch zu „ungünstigen“ Zeiten erledigt werden muss. In diesem Spannungsfeld treten bei den Dienstplanenden daher immer wieder die folgenden Fragen auf:
-
Wie lange im Voraus muss ein Dienstplan veröffentlicht werden?
-
Wie gehe ich bei plötzlichen Personalausfällen vor?
-
Darf ich die Beschäftigten „ins Minus“ planen und wie viele Plusstunden sind erlaubt?
-
Darf ich einen veröffentlichten Dienstplan noch einmal ändern?
-
Kann man auf Pausen verzichten, wenn die Zeiten bezahlt werden?
Unser Seminar vermittelt Ihnen die notwendigen Kenntnisse, um einen rechtskonformen und sinnvollen Dienstplan zu erstellen.
Rechtliche Rahmenbedingungen
-
Begriff der Arbeitszeit (Umkleidezeiten, Reisezeiten usw.)
-
Arbeitszeitgesetz (Höchstarbeitszeit, Ruhepausen, Ruhezeiten, Nachtarbeit usw.)
-
Tarifrechtliche Grundlagen (Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienst, Schicht- und Wechselschichtarbeit, Mehrarbeit und Überstunden usw.)
-
Urlaubsrecht und Zusatzurlaub
-
Das Direktionsrecht des Arbeitgebers
-
Haftungsrechtliche Grundlagen
-
Zu beachtende Aspekte bei besonders geschützten Personengruppen (Schwerbehinderte Menschen, Schwangere, Jugendliche)
Mitbestimmungsrechte des BR / PR und der MAV
-
Mitbestimmung bei der Gestaltung von Arbeitszeitregelungen
-
Möglichkeiten zur effektiven Einbeziehung des BR / PR
-
Abschluss von Betriebs-/Dienstvereinbarungen
Die Dienstplangestaltung in der Praxis
-
Erstellung von Dienst- und Schichtplänen – welche Fristen gibt es?
-
Was ist bei Teilzeitbeschäftigten zu beachten ?
-
Beachtung des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten
-
Verschiedene Möglichkeiten der Dienstplandarstellung
-
Optimierung der Dienstplanerstellung: Vom erstmaligen Aufstellen bis zur laufenden Änderung
-
Bedeutung von Arbeitszeitkonten und Abbau von Zeitguthaben
-
Angemessene Berücksichtigung der Mitarbeitendenwünsche
-
Umgehen mit „Störfällen“
-
Überwachung der Einhaltung von Dienst- und Schichtplänen
Schwerpunktsetzung durch die Teilnehmenden