24.06.2026

Azubi-Recruiting

Professionelles Pre- und Onboarding von Auszubildenden

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Wenn Azubis eine Zusage zu einem Ausbildungsplatz bekommen, vergehen oft Monate bis zum Ausbildungsstart im August oder September.

In dieser Zeit (der sogenannten Preboarding-Phase) springen viele Auszubildende aus den unterschiedlichsten Gründen wieder ab, oft ohne den Arbeitgeber darüber zu informieren. Auch die Frühfluktuations- und Abbruchrate ist aktuell bei Azubis extrem hoch, besonders in den ersten Wochen des Onboardings und bis zum Ende der Probezeit.

Für Ausbildungsleitungen ist diese hohe Quote angesichts der vielen Arbeit, die sie zuvor in das Recruiting investiert haben, sehr frustrierend. Im schlimmsten Fall bleiben eingeplanten Ausbildungsstellen im Haus und in den Fachabteilungen unbesetzt.

Umso wichtiger ist es, nach dem Vorstellungsgespräch und der positiven Zusage engen Kontakt zu den „Wunsch-Azubis“ zu halten und die sogenannte Preboarding-Phase aktiv zur ersten Bindung zu nutzen, damit sich Auszubildende nicht noch einmal neu orientieren und umswitchen.

Im Seminar gehen wir alle wichtigen Phasen nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch durch – mit vielen Tipps und Strategien für einen strukturieren Pre- und Onboarding-Prozess Ihrer neuen Auszubildenden.

Die professionelle Gestaltung dieser Phase ist der Schlüssel, um motivierte Auszubildende und Young Talents für den öffentlichen Dienst langfristig zu gewinnen und zu begeistern.

  • Update Ausbildungsmarkt:
    Gründe für die vielen Absagen, Abbrüche und die hohe Frühfluktuationsrate

  • Erwartungen der Generation Z an das Pre- und Onboarding ihres zukünftigen Arbeitgebers

  • Die Preboarding-Phase:
    Erfolgreiche Bindungs-Strategien nach dem Vorstellungsgespräch

  • Das Onboarding speziell von Azubis:
    Modelle & Tools für Ausbilder*innen

  • Die besondere Rolle von Führungskräften und Fachabteilungen im Onboarding

  • Tipps für Feedback- und Konfliktgespräche mit Azubis

Buchungsnummer: KP-APOB-26-01

16.09.2026

Dienstunfähigkeit von Beamtinnen und Beamten – rechtssicher handeln bei einem sensiblen Thema

*** Live Online-Training ***

Die Zahl der Beamtinnen und Beamten, die aufgrund psychischer oder physischer Belastungen vorzeitig dienstunfähig werden, steigt seit einigen Jahren wieder deutlich an – trotz gesetzlicher Reformen zur Reduzierung der Frühpensionierungen.

In unserem Seminar beleuchten wir praxisnah und rechtlich fundiert die zentralen Fragestellungen:

  • Welche anderweitigen Tätigkeiten können dienstunfähigen Beamtinnen und Beamten übertragen werden?

  • Welche formellen und materiellen Anforderungen sind an die Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung zu stellen?

  • Welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich, wenn die betroffene Person einer rechtmäßig angeordneten ärztlichen Begutachtung nicht nachkommt?

Diesbezüglich hat das Bundesverwaltungsgericht die Handlungsfähigkeit der Verwaltung vor kurzem gestärkt. Es hat entschieden: wenn eine Beamtin oder ein Beamter eine rechtmäßig angeordnete amtsärztliche Untersuchung verweigert, kann daraus geschlossen werden, dass die Dienstunfähigkeit und die Pflicht des Dienstherrn zur Prüfung einer anderweitigen Verwendung entfällt.

Ziel des Seminars ist es, Ihnen die rechtlichen Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume im Umgang mit einer Dienstunfähigkeit transparent darzustellen, damit Sie auch in schwierigen Fallkonstellationen rechtssicher und verantwortungsvoll agieren können.

Buchungsnummer: LR-BDUN-26-01