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Führen ohne Weisungsbefugnis – Agil und auf Augenhöhe zum Erfolg

In den meisten öffentlichen Organisationen und Verwaltungen galt lange Jahre ausschließlich das Hierarchieprinzip. An der Spitze steht der Dienstherr und Führung erfolgt von oben nach unten qua Weisungsbefugnis. Mittlerweile befinden sich Arbeitsstrukturen und -beziehungen in einem starken Veränderungsprozess, sie müssen sich den komplexen Anforderungen einer modernen Arbeitswelt anpassen.

Agiles Führungshandeln gilt in einer Arbeitswelt der stetigen Anforderungsänderungen als strukturierendes Element. Im Mittelpunkt eines agilen Führungsverständnisses stehen die bestmögliche Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Weiterentwicklung der Abteilung und der Organisation.

Um in diesen offeneren Strukturen handlungsfähig zu bleiben, hat sich der Begriff der „Lateralen Führung ohne Weisungsbefugnis“ durchgesetzt. Gemeint ist das Führen und Steuern von bereichsübergreifenden Kooperationen in flachen Hierarchien sowie bei Projekt- und Teamarbeit.

 

Im Zentrum einer gelingenden lateralen Führung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für diese steht die Sinnhaftigkeit des eigenen beruflichen Handelns, eine wertschätzende Kommunikation und die individuelle Chance zur Mitarbeiterentwicklung im Fokus ihres beruflichen Interesses.

Als leitende Person sind Sie mit Ihrer Überzeugungskraft und Authentizität maßgeblich an diesen Themen beteiligt.

Das Seminar gibt Ihnen Werkzeuge und Modelle an die Hand, wie Sie Projekte und Prozesse in Kollegialgremien auch ohne Weisungsbefugnis aktiv steuern und führen können.

Führen ohne Weisungsbefugnis – Grundlagen und Modelle

  • Was ist „Laterale Führung“? Kollegialprinzip und Matrixstrukturen – wie steuert man in solchen Organisationsstrukturen?

  • Führen in Matrix- und Teamstrukturen – Besonderheiten und Fallen

 

Der Werkzeugkoffer lateraler Führung – Instrumente und Methoden

  • Ohne Regelkommunikation kein stabiles Gerüst für offene Arbeitsstrukturen

  • Ressourcenorientierte Rollenbesetzung

  • Kompetenzen, Aufgaben und Rollen in Gremien und Teams definieren und vor Arbeitsbeginn klären

  • Feedbacksysteme implementieren, um Konflikte und Widerstände früh abzufangen

 

Die eigene Rolle aktiv gestalten – Akzeptanz und Durchsetzung

  • Die innere Haltung eines „Prozesssteuerers“ – Steuerung ist mehr als Moderation!

  • Prozesse voranbringen trotz vieler Meinungen und Befindlichkeiten

  • Unterschiedliche Zielgruppen, Interessen und Hierarchien unter einen Hut bringen

  • Teamphasen analysieren und steuern

  • Gruppendynamik: Die Machtstrukturen in Gruppen durchschauen und gezielt nutzen

  • Präventives Konfliktmanagement: Interventionstechniken für kritische Situationen

  • Fach-, Sach- und Beziehungsebenen trennen und durch Feedbacksysteme steuern

 

Praxisteil: Fallbearbeitung Ihrer aktuellen Projekte und Prozesse

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